«Viele stecken den Kopf in den Sand, wenn sie auf Menschen mit psychischen Vorbelastungen oder Krisen stossen, wissen damit nicht umzugehen – aus eigener Erfahrung. Aufklärung, Sensibilisierung und Entstigmatisierung sind für mich nach-wie-vor essenzielle Themen für unsere heutige (integre) Gesellschaft. Die Mad-Pride leistet ihren Beitrag zum Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung. Als Contact-Point für Betroffene und Organisationen kann ich einen kleinen Beitrag von mir dazugeben, den ich als sehr sinnvoll erachte.»

Roger Altmann
Netzwerk Gesundheit Schweiz
Contact Point

«Ich engagiere mich mit BeWell.help für die Verbesserung der allgemeinen mentalen Gesundheit, welche mir persönlich sehr am Herzen liegt. www.bewell.help ist eine nachhaltige Vermittlungsplattform, welche Hilfesuchende schnell und einfach mit professionellen Anbietern des mentalen Gesundheitsbereichs verbindet. Wir wollen mit BeWell.help zur Prävention und langfristig einen schnellen Zugang zu mentalen Gesundheitsangeboten sicherstellen, sowie die Entstigmatisierung des psychologischen Bereichs aktiv vorantreiben. Bei der Mad Pride Schweiz mitwirken zu dürfen und auf die Missstände aufmerksam zu machen, ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.»

Carmen Brunner
BeWell.help
Social Media

«Als Gründerin des Netzwerks MADNESST erlebe ich es tagtäglich, dass junge Menschen mit sogenannten psychischen Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen ihren Weg in ein unabhängiges, selbstbestimmtes und zufriedenes Leben finden. Sie wachsen an der Auseinandersetzung mit sich selbst. Sie erschaffen neue Lebensentwürfe, durch welche sie neue Identitäten generieren. Diese kreative Transformationsleistung verdient den grössten Respekt! Sie muss als Ressource anerkannt werden, im privaten, wie auch im professionellen Kontext. Mit dieser wertvollen Lebenserfahrung verstehen wir uns als Mehrgewinn und Hoffnungsträger*innen für die Gesellschaft; dies wollen wir an der Mad Pride feiern!»

Simone Fasnacht (oben)
MADNESST
Contact Point

Rahma Garcia
Stiftung Pro Mente Sana
Kommunikation

«Ich freue mich auf eine farbige, fantasie- und kunstvolle, multikulturelle MAD PRIDE in der Stadt Bern – mit zahlreichen kleinen und grossen, jüngeren und älteren Menschen, vielen ‘bunten Vögeln’ von nah und fern, aus allen Regionen der Schweiz!» 

Claude Haltmeyer
atelier zeit und raum
Künstlerischer Auftritt

Gaby Hürlemann
Netzwerk Gesundheit Schweiz
Contact Point

«Viele psychisch belastete Menschen sind Eltern minderjähriger Kinder. Das Leiden dieser Kinder bleibt häufig lange unbemerkt, obwohl sie einem erhöhten Erkrankungsrisiko ausgesetzt sind. Vorurteile und Stigmata rund um psychische Erkrankungen tragen massgeblich dazu bei, dass sich betroffene Familien oftmals erst spät Hilfe holen. Wir von Kinderseele Schweiz setzen uns mit unserem Engagement an der Mad Pride dafür ein, dass diese Vorurteile und Stigmata abgebaut werden. Damit sich Betroffene und ihre Familien rechtzeitig Hilfe holen und sich Kinder psychisch belasteter Eltern gesund entwickeln

Daria Jenni
Institut Kinderseele Schweiz iks
Fundraising

«Obwohl inzwischen jede zweite Person einmal in ihrem Leben eine psychische Krise erleidet, sind psychische Erkrankungen noch immer ein Tabu. Betroffene schämen sich, darüber zu sprechen, aus Angst stigmatisiert und diskriminiert zu werden. Oft ziehen sie sich aus der Gesellschaft zurück. Dies möchten wir mit der Mad Pride ändern: Betroffene erheben ihre Stimme, zeigen stolz ihr Gesicht und versprühen Lebensfreude – als wertvoller und zugehöriger Teil der Gesellschaft.»

Nicole Looser
Stiftung Pro Mente Sana
Koordination Betroffene

«Es ist ganz normal anders zu sein, die Schweiz ist viel bunter und diverser als Viele es wahrnehmen wollen. Deshalb freue ich mich, dass sich diese „andere“ Schweiz an der Mad Pride versammelt, um sich lustvoll und kreativ zu zeigen. Ich freue mich auf dieses Bild der vielen unterschiedlichen Menschen auf dem Bundesplatz, es hilft aufmerksamer und einfühlsamer mit dem Tabu der psychischen Gesundheit umzugehen. Es ist an der Zeit die Geschichte von der Stärke der psychischen Belastungen neu zu schreiben, an der Mad Pride tragen wir mit einem weiteren Kapital dazu bei!»

Marcel Wisler
Stiftung Pro Mente Sana
Kommunikation